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Welch enormen Einfluss ein kleines Detail wie der verwendete Dichtstoff im Isolierglas auf das Ergebnis hat, zeigt sich besonders, wenn er die bestehenden Erwartungen an Funktionalität und Optik weit übertrifft und damit neue bautechnische Perspektiven eröffnet.

Die Widersprüche zwischen Energieeffizienz, Multifunktionalität und Gestaltungsspielraum zu vereinen, das treibt auch die Produktentwickler der Kömmerling Chemische Fabrik GmbH an. Ob Structural Glazing oder Direct Glazing, Fassaden mit integrierter Photovoltaik oder als medial bespielbare Plattform – der Kleb- und Dichtstoffhersteller aus Pirmasens verschafft Planern und Ingenieuren mit seinen optimalen Lösungen größere Freiheit. Denn Sicherheit, Stabilität, Langlebigkeit, Effizienz oder Design von Bauelementen lassen sich mit dem Einsatz geeigneter Kleb- und Dichtstoffe substanziell beeinflussen. Dazu entwickelt Kömmerling teils gemeinsam mit seinen Partnern auf die jeweilige Anwendung zugeschnittene Lösungen.

Aufgrund seiner speziellen Zusammensetzung geht Ködispace 4SG im Randverbund sowohl mit dem Glas als auch mit dem Sekundärdichtstoff Silikon eine chemische Bindung ein. Das Isolierglas wird so zu einer fest verbundenen und dennoch flexiblen Einheit.
Aufgrund seiner speziellen Zusammensetzung geht Ködispace 4SG im Randverbund sowohl mit dem Glas als auch mit dem Sekundärdichtstoff Silikon eine chemische Bindung ein. Das Isolierglas wird so zu einer fest verbundenen und dennoch flexiblen Einheit.

Warme Kante für geklebte Fassaden

Ein Beispiel ist der Dichtstoff Ködispace 4SG. Er ist Teil einer Warme-Kante-Lösung, die auf einzigartige Weise die Anforderungen silikonversiegelter Verglasungen erfüllt. Denn das schwarze Polyisobutylen wird aus dem Fass mittels eines vollautomatischen Applikators direkt auf die Scheibe extrudiert und bildet eine absolut dichte, homogene und kontinuierlich aufgetragene Masse. Dabei ersetzt es gleichzeitig Primärdichtstoff, Abstandhalter und Trockenmittel. Aufgrund seiner speziellen Zusammensetzung geht Ködispace 4SG sowohl mit dem Glas als auch mit dem Sekundärdichtstoff Silikon eine chemische Bindung ein. Das Isolierglas wird so zu einer fest verbundenen und dennoch flexiblen Einheit.

Stressresistente Gläser durch flexiblen Randverbund

Der elastische Randverbund nimmt Druckdifferenzen, Klima- und Windlasten deutlich besser auf als starre Abstandhalter ohne Verbundwirkung. Das Material kann sich bemerkenswert ausdehnen oder zusammendrücken und gibt die Bewegungen und Belastungen auf die Glasscheiben an die Unterkonstruktion weiter, ohne dabei selbst übermäßig belastet zu werden. So reduzieren sich die Spannungen im Glas und der Randverbund bleibt auch bei starken Verformungen dauerhaft gasdicht. Seine Elastizität prädestiniert den Kömmerling-Randverbund besonders für kaltgebogene Gläser, egal ob einaxial-, zweiaxial- oder torsionsverformt. Gerade beim Kaltbiegen kompletter Isoliergläser deformiert sich der Randverbund besonders stark. Konventionelle Abstandhalter können das nur über den schmal aufgetragenen Primärdichtstoff abfangen, es drohen Undichtigkeiten. Dagegen macht ein flexibler Randverbund die Bewegungen vollkommen mit und erhält seine volle Funktionsfähigkeit über die gesamte Lebensdauer der Isoliergläser.

Länger gasdicht, länger energieeffizient

In der Regel ist die Klebefuge bei Structural-Glazing-Projekten direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, weswegen die Verwendung UV-stabiler Silikone zwingend erforderlich ist. Allerdings hat ein Silikon den Nachteil hoher Permeationsraten bezüglich Wasserdampf und Argon. Im Gegensatz dazu lässt das Butyl Ködispace 4SG der Warmen Kante von Kömmerling nahezu keine Feuchtigkeit durch, ist besonders gasdicht und bis +90 °C temperaturbeständig. Der komplette, auf Polyisobutylen basierende Randverbund bleibt trotz des Sekundärdichtstoffs Silikon auch unter extremen Bedingungen ohne schleichende Verschlechterung des Uw-Werts dauerhaft dicht.

Einzigartige Ästhetik

Die Warme Kante mit Ködispace 4SG verleiht den Isoliergläsern eine einzigartige Ästhetik und außerordentliche gestalterische Möglichkeiten. Aufgrund der vollautomatisierten Produktionsweise lassen sich verschiedenste Scheibenformen und -größen herstellen, von Übergrößen bis zu Sonderformen mit Rundungen oder runden Gläsern mit minimalen Durchmessern von nur 100 mm. Durch die exakte Applikation liegen die Abstandhalter im 3fach-Isolierglas absolut deckungsgleich und zeigen keinerlei Versatz. Das schwarze Material im Scheibenzwischenraum reflektiert die Rahmenfarbe und erreicht eine optisch ansprechende Harmonie von Glas und Rahmen. Dadurch wird der Mehrfachaufbau nahezu unsichtbar, der Blick gleitet ungestört nach außen.

Das schwarze Polyisobutylen wird aus dem Fass mittels eines vollautomatischen Applikators direkt auf die Scheibe extrudiert und bildet eine absolut dichte, homogene und kontinuierlich aufgetragene Masse.
Foto: Kömmerling Chemische Fabrik GmbH
Das schwarze Polyisobutylen wird aus dem Fass mittels eines vollautomatischen Applikators direkt auf die Scheibe extrudiert und bildet eine absolut dichte, homogene und kontinuierlich aufgetragene Masse. Foto: Kömmerling Chemische Fabrik GmbH
Sicherheit, Stabilität, Langlebigkeit, Effizienz oder Design von Bauelementen lassen sich mit dem Einsatz geeigneter Kleb- und Dichtstoffe substanziell beeinflussen.
Sicherheit, Stabilität, Langlebigkeit, Effizienz oder Design von Bauelementen lassen sich mit dem Einsatz geeigneter Kleb- und Dichtstoffe substanziell beeinflussen.

Bildnachweis: Kömmerling Chemische Fabrik GmbH

Weitere Informationen und Belegexemplar an:

Kömmerling Chemische Fabrik GmbH
Alexandra Rohr

Zweibrücker Str. 200
D-66954 Pirmasens

E-Mail: marketing.koe@hbfuller.com
www.koe-chemie.de

H.B. Fuller | KÖMMERLING hofft auf internationale Messen ab 2022

Pirmasens - Februar 2021. Aufgrund der COVID-19-Pandemie und ihrer aktuellen Auswirkungen hat sich H.B. Fuller | KÖMMERLING dazu entschlossen, nicht auf der diesjährigen glasstec im Juni in Düsseldorf auszustellen. Gleichzeitig arbeitet der Weltmarktführer für Isolierglasdichtstoffe mit Hochdruck, um seine Kunden weiterhin zuverlässig zu beliefern und mit dem gewohnten Service zu unterstützen.

Die Entwicklung der Pandemie und die hohen Infektionszahlen insbesondere in Europa lassen momentan keine sichere Prognose bis zum Messetermin Mitte Juni zu. Nach wie vor gelten weltweit Reisebeschränkungen, die zudem ständig an die aktuellen Situationen in den Ländern angepasst werden. Unter diesen Voraussetzungen stellt H.B. Fuller | KÖMMERLING den Schutz und die Gesundheit seiner Kunden und Mitarbeiter über die Messepräsenz vor Ort in Düsseldorf und hat daher die Teilnahme an der glasstec abgesagt.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, erklärt Ernst Semar, Business Unit Manager Glass EIMEA bei H.B. Fuller | KÖMMERLING. „Doch das, was die Messe für unsere Kunden und uns ausmacht – die Internationalität, die zahlreichen Kontakte und der enge, persönliche Austausch – sehen wir angesichts der Pandemie und ihrer notwendigen Einschränkungen in Frage gestellt. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, unsere Kunden, Partner, Interessenten und Mitarbeiter zu schützen und weiterhin Kontakte zu reduzieren, um unseren Teil zur Bekämpfung der Pandemie beizutragen.“ Das Unternehmen hofft, sich in naher Zukunft wieder auf internationalen Messen ohne Einschränkungen präsentieren zu können.

Der Betrieb in den Entwicklungs- und Produktionszentren von H.B. Fuller | KÖMMERLING läuft dagegen unter großem Einsatz weiter. „Wir konzentrieren uns in der Zwischenzeit ganz auf eine beständige Produktion und die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse. Gerade in der schwierigen wirtschaftlichen Lage möchten wir ein zuverlässiger Partner für unsere Kunden sein, um diese Herausforderungen gemeinsam zu meistern“, erklärt Dr. Christian Scherer, Head of Business Development Glass, abschließend.

 

Über H.B. Fuller | KÖMMERLING

Seit 2017 ist die Kömmerling Chemische Fabrik GmbH als H.B. Fuller | KÖMMERLING Teil des US-amerikanischen Klebstoffkonzerns H.B. Fuller. Der weltweit größte Anbieter von Kleb- und Dichtstoffen deckt mit den drei Geschäftsfeldern Engineering Adhesives, Construction Adhesives sowie Hygiene, Health and Consumable Adhesives vielseitige und anspruchsvolle Kleb- und Dichtstoffanwendungen ab, die in einer Reihe von Branchen wie Elektronik, Hygiene, Medizin, Transport, Bau und Erneuerbare Energien eingesetzt werden. Der internationale Konzern erzielt einen Umsatz von rund 3 Milliarden US-Dollar und betreut mit 6.500 Mitarbeitern Kunden in mehr als 125 Ländern.

Der Standort Pirmasens wurde zum „Technology Center of Excellence“ für Isolierglasanwendungen und ist damit für Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Anwendungsfelder sowie das Vorantreiben der vorhandenen Expertise verantwortlich.

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Trotz Silizium-Knappheit: Mit Ködiglaze P von H.B. Fuller | KÖMMERLING läuft der Betrieb weiter

Der aktuelle Mangel an Silizium bedroht nicht nur die Produktion von Autoteilen und Computerchips, auch Fensterbauer stehen vor Herausforderungen. Denn Silizium bildet die Basis für die Produktion von Silikonen, die unter anderem für das Direct Glazing – das Kleben der Isolierglasscheibe in den Fensterrahmen – notwendig sind. Mit dem Klebstoff Ködiglaze P von H.B. Fuller | KÖMMERLING erhalten Fensterbauer eine optimale Alternative zum Silikon, die auf ganzer Linie überzeugt.

 

Nach Sauerstoff ist Silizium das am häufigsten vorkommende Element auf der Erde – und genau dieses ist aktuell Mangelware. Warum, das hängt mit drei entscheidenden Faktoren zusammen. Zum einen ist Silizium heutzutage Bestandteil fast aller Alltagsprodukte, da das Element die Grundlage für Halbleiter und Computerchips bildet. So ist es zum Beispiel in Autos, Smartphones, Laptops, aber auch in Solarzellen und Armbanduhren zu finden. Vor allem die Nachfrage nach Technikprodukten ist während der Pandemie gestiegen, was auch zu einem erhöhten Bedarf an Silizium führte. Zum anderen wurde die Gewinnung des kristallinen Halbmetalls im weltweit größten Förderland China gedrosselt. Die chinesische Regierung hat vielerorts die Energiezufuhr reduziert, um ihre Energieziele zu erreichen. Dadurch wurde auch die energieintensive Produktion von Silizium gedämpft. Als sei das nicht genug, erschweren zudem eingeschränkte See- und Landfrachtwege die Lieferketten.

 

Verfügbarkeit von Silikonen nicht mehr gesichert

All das hat zur Folge, dass die Preise für das Industriemetall Ende des vergangenen Jahres um rund 300 Prozent gestiegen sind. Das zeigte eine Auswertung der China Nanferraus Metals Industry Association. „Diese Entwicklung bringt nicht nur die Technik- und Automobilbranche in Bedrängnis, sondern auch Fensterbauer“, weiß Michael Merkle, Key Account Manager Direct Glazing, von H.B. Fuller | KÖMMERLING. Denn aus Silizium wird unter anderem Silikon für das Direct Glazing – also die Klebung der Isolierglasscheibe im Fensterflügel – hergestellt. „Die Verfügbarkeit von Silikon ist für viele Fensterbaubetriebe nicht mehr gesichert“, sagt Michael Merkle weiter. „Doch wir bei H.B. Fuller | KÖMMERLING haben ein seit Jahren eingesetztes Alternativprodukt im Portfolio, für welches die Rohstoffe ausreichend verfügbar und ohne Lieferschwierigkeiten zu beschaffen sind. Produktionen und Baustellen können dadurch weiterlaufen.“ Die Rede ist vom Scheibenklebstoff Ködiglaze P, der auf der Rohstoffbasis Polyurethan hergestellt wird.

 

Materialverträgliche, zertifizierte Alternative

Unabdingbar für die dauerhafte Haltbarkeit der Klebung ist auch bei Polyurethan die Verträglichkeit mit allen Kontaktstoffen im und um das Fenster. „Ködiglaze P wird seit Jahren erfolgreich für die Fensterklebung mit allen Rahmenmaterialien von Holz über Kunststoff bis hin zu Aluminium eingesetzt“, erklärt Merkle. „Die jahrelange Zusammenarbeit mit allen führenden Profilsystemgebern hat uns gezeigt, dass der Polyurethan-Klebstoff mit marktüblichen Isolierglasdichtstoffen und PVB-Folien sehr gut verträglich ist.“ Das Produkt ist geprüft und zugelassen nach RAL-GZ 716, Teil 2 und der ift-Richtlinie VE-08/4. Außerdem hat der Klebstoff aufgrund seiner exzellenten Haftung zu Glas die Glasanbindungsprüfung nach DIN EN 1627 bis zur Widerstandklasse RC4 problemlos bestanden. Daher profitieren Endnutzer durch das Direct Glazing mit Ködiglaze P bereits bei einem Standardfenster von einem erhöhten Einbruchschutz.

 

Unkomplizierte Umstellung auf Polyurethan-Klebestoff

Die Silikon-Alternative von H.B. Fuller | KÖMMERLING kann sowohl ein- als auch zweikomponentig verarbeitet werden und ist gleichermaßen in Handklebeanlagen wie in vollautomatisierten Klebeanlagen einsetzbar. Somit ist Ködiglaze P sowohl für kleine Fensterbaubetriebe als auch für große industrielle Produktionen als Alternative geeignet. Für kleinere Betriebe ist der Klebstoff optimal, da die Verarbeitung des 600-ml-Folienbeutels ganz einfach mit handelsüblichen, oftmals vorhandenen Applikationspistolen durchgeführt werden kann – und das sowohl bei der Baustellenanwendung als auch bei Kleinserien. Auch industrielle Produktionen lassen sich auf Ködiglaze P recht einfach umstellen. „Die Maschinenhersteller, die mit uns zusammenarbeiten, verfügen über umfangreiche Erfahrung mit unseren Scheibenklebstoffen und können die Maschinen mit kleineren Anpassungen auf den Klebstoff abstimmen“, sagt der Key Account Manager für Direct Glazing. Der Klebstoffhersteller unterstützt seine Partner und Kunden wie üblich mit seiner umfangreichen Expertise direkt in der Fertigung. „Bei diesem Umstellungsprozess stehen wir Fensterbauern und Maschinenherstellern zur Seite. Gemeinsam mit unseren Anwendungstechnikern begleiten wir solch einen Produktwechsel von der Planungsphase bis hin zur Umsetzung vor Ort“, erklärt Merkle weiter. Die Kosten für eine Umstellung amortisieren sich – je nach Klebstoffverbrauch – bereits nach wenigen Monaten. Denn auch langfristig bleibt die Polyurethan-Alternative für die Fensterverklebung eine sichere Wahl.

Wertbau Klein
Kartusche Klein

Über H.B. Fuller | KÖMMERLING

Seit 2017 ist die Kömmerling Chemische Fabrik GmbH als H.B. Fuller | KÖMMERLING Teil des US-amerikanischen Klebstoffkonzerns H.B. Fuller. Der weltweit größte Anbieter von Kleb- und Dichtstoffen deckt mit den drei Geschäftsfeldern Engineering Adhesives, Construction Adhesives sowie Hygiene, Health and Consumable Adhesives vielseitige und anspruchsvolle Kleb- und Dichtstoffanwendungen ab, die in einer Reihe von Branchen wie Elektronik, Hygiene, Medizin, Transport, Bau und Erneuerbare Energien eingesetzt werden. Der internationale Konzern erzielt einen Umsatz von rund 3 Milliarden US-Dollar und betreut mit 6.500 Mitarbeitern Kunden in mehr als 125 Ländern. Der Standort Pirmasens wurde zum „Technology Center of Excellence“ für Isolierglasanwendungen und ist damit für Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Anwendungsfelder sowie das Vorantreiben der vorhandenen Expertise verantwortlich.

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Structural Glazing erfordert verträgliche Materialien

Im modernen Objektbau sind Glasfassaden ein charakteristisches Gestaltungselement. Das Spiel mit Transparenz und Licht erfordert bauphysikalisch gesehen allerdings äußerste Sorgfalt und hohe Fachkompetenz, insbesondere im Structural Glazing. Denn die in den vorgehängten Fassaden verwendeten Kleb- und Dichtstoffe müssen dauerhaft allen klimatischen Belastungen standhalten, um die Gebäudesicherheit zu gewährleisten. Das entscheidende Stichwort dazu lautet „Verträglichkeit“.

Structural-Glazing-Fassaden – geklebte Ganzglasfassaden ohne sichtbare Unterkonstruktion und mit minimalen Fugenbreiten – gehören mit zu den anspruchsvollsten Bauleistungen. Das feine Zusammenspiel aus Isolierglaselementen, mechanischer Unterkonstruktion, Verklebung und Abdichtung muss optimal aufeinander abgestimmt sein, um den hohen Sicherheitsanforderungen zu genügen. Ein entscheidendes Merkmal hierfür ist die Verträglichkeit der verwendeten Kleb- und Dichtstoffe, und zwar nicht nur untereinander, sondern auch mit allen weiteren Materialien in der Fassade.

 

Vorsicht bei Diffusionsprozessen

Das gilt sogar bei Materialien, die keinen direkten Kontakt zueinander haben: Ist die Verträglichkeit im gesamten Fassadensystem nicht ausreichend, können Diffusionsprozesse wie beispielsweise Weichmacherwanderungen auftreten und Schäden in der Konstruktion verursachen. Das Material zwischen den unverträglichen Stoffen agiert dabei als Kontaktbrücke, wodurch sich die beteiligten Kleb- und Dichtstoffe verändern können. Optische Beeinträchtigungen sind eher eine harmlose Folge, es können aber auch sehr aufwendige und kostspielige Reparaturen notwendig werden. Ingenieure, Planer und Architekten sollten daher gesteigerten Wert auf die Verträglichkeit aller eingesetzten Materialien legen.

Zu den Materialien gehören die Gläser und der Randverbund der Isolierglaselemente ebenso wie der Silikonklebstoff, mit dem die Elemente mit der oder auf die Unterkonstruktion geklebt werden. Ebenfalls beachtet werden müssen die weiteren zum Einsatz kommenden Stoffe wie Hinterfüllschnüre, Spacertapes und Wettersilikone sowie natürlich die Oberflächen der Unterkonstruktion. Auch die Dimensionen der Structural-Glazing-Fuge und der Sekundärversiegelung in den Isolierglaseinheiten müssen gemäß den gesetzlichen Vorgaben für Structural-Glazing-Fassaden berechnet bzw. ausgelegt und ausgeführt werden. Perfekt aufeinander abgestimmte Kleb- und Dichtstoffe aus einer Hand wie beispielsweise beim Hersteller H.B. Fuller | KÖMMERLING reduzieren das Risiko von Unverträglichkeiten im gesamten System. Hat der Anbieter außerdem die notwendige Expertise, um die Verarbeiter zu schulen und führt er selbst in einem Labor Haftungs- und Verträglichkeitsprüfungen durch, sind wichtige Voraussetzungen bereits erfüllt.

 

Klebstoffhersteller unterstützt bis zur Zulassung im Einzelfall

Geregelt werden die Anforderungen im Structural Glazing durch die „Leitlinie für die europäische technische Zulassung für geklebte Glaskonstruktionen“ (ETAG 002). Dabei muss der Hersteller des Klebstoffs für sein Material eine eigene europäische technische Zulassung (ETA) vorweisen. Zugelassen sind nach ETAG 002 ausschließlich Silikone, unter anderem aufgrund der exzellenten UV- Beständigkeit. Die nach der Norm zertifizierten Silikone haben ein aufwendiges Testprogramm durchlaufen, das eine Lebensdauer der Structural-Glazing-Klebung von mindestens 25 Jahren zugrunde legt.

Von den vier Typen der Fassadenkonstruktion sind in Deutschland nur Systeme zugelassen, in denen das Eigengewicht abgetragen wird, also Typ I und II. Für Typ III und Typ IV bedarf es einer gesonderten Zulassung wie zum Beispiel einer Zustimmung im Einzelfall. H.B. Fuller | KÖMMERLING unterstützt seine Kunden bis hin zu den Genehmigungen für die anspruchsvollsten (ganz ohne zusätzliche mechanische Sicherung) Typ IV-Objekte. Neben seinen Produkten für die Primär- und Sekundärversiegelung und dem Warme-Kante-Abstandhaltersystem Ködispace 4SG zum Aufbau des Isolierglasrandverbunds sowie dem SG-Silikonklebstoff Ködiglaze S bietet der Hersteller zahlreiche Dienstleistungen rund um Structural Glazing. Dazu gehören alle relevanten und notwendigen Tests im eigenen Labor, geprüfte Empfehlungen für zertifizierte Materialkombinationen, die Berechnung von Fassadenfugen nach ETAG 002 und Finite-Elemente-Analysen.

Im Marriott Hotel sind Isolierglas Einheiten mit dem Warme Kante System KÖDISPACE 4SG sowie das Structural Glazing Silikon KÖDIGLAZE S im Einsatz.
Im Marriott Hotel sind Isolierglas Einheiten mit dem Warme Kante System KÖDISPACE 4SG sowie das Structural Glazing Silikon KÖDIGLAZE S im Einsatz.
Für das Hilton Hotel in Astana, Kasachstan, lieferte H.B. Fuller | Kömmerling das Warme Kante System KÖDISPACE 4SG und das Structural Glazing Silikon KÖDIGLAZE S. Die Wetterversiegelung GD 826 N sorgt für zusätzlichen Schutz.
Für das Hilton Hotel in Astana, Kasachstan, lieferte H.B. Fuller | Kömmerling das Warme Kante System KÖDISPACE 4SG und das Structural Glazing Silikon KÖDIGLAZE S. Die Wetterversiegelung GD 826 N sorgt für zusätzlichen Schutz.
Für die Befestigung dieser PV-Module am Stuttgarter Züblin-Gebäude Z3 nur über eine Verklebung lieferte H.B. Fuller | KÖMMERLING nicht nur Klebstoff und Expertise, sondern unterstützte auch beim Genehmigungsverfahren für eine Zustimmung im Einzelfall.
Für die Befestigung dieser PV-Module am Stuttgarter Züblin-Gebäude Z3 nur über eine Verklebung lieferte H.B. Fuller | KÖMMERLING nicht nur Klebstoff und Expertise, sondern unterstützte auch beim Genehmigungsverfahren für eine Zustimmung im Einzelfall.

Über H.B. Fuller | KÖMMERLING

Seit 2017 ist die Kömmerling Chemische Fabrik GmbH als H.B. Fuller | KÖMMERLING Teil des US-amerikanischen Klebstoffkonzerns H.B. Fuller. Der weltweit größte Anbieter von Kleb- und Dichtstoffen deckt mit den drei Geschäftsfeldern Engineering Adhesives, Construction Adhesives sowie Hygiene, Health and Consumable Adhesives vielseitige und anspruchsvolle Kleb- und Dichtstoffanwendungen ab, die in einer Reihe von Branchen wie Elektronik, Hygiene, Medizin, Transport, Bau und Erneuerbare Energien eingesetzt werden. Der internationale Konzern erzielt einen Umsatz von rund 3 Milliarden US-Dollar und betreut mit 6.500 Mitarbeitern Kunden in mehr als 125 Ländern. Der Standort Pirmasens wurde zum „Technology Center of Excellence“ für Isolierglasanwendungen und ist damit für Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Anwendungsfelder sowie das Vorantreiben der vorhandenen Expertise verantwortlich.

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Bildnachweis: Kömmerling Chemische Fabrik

Das NEWTON setzt auf Warme Kante von H.B. Fuller | KÖMMERLING

Bauträger und Arbeitgeber investieren verstärkt in innovative Immobilienprojekte, die Ideen von New Work und Zero Waste sinnvoll miteinander verbinden. Prominentes Beispiel für ein solch supereffizientes und -attraktives Bauprojekt ist das 2018 fertiggestellte NEWTON im Münchner Westend, eine Büroimmobilie der TÜV SÜD Gruppe München. Seine hochmoderne Fassade zeichnet sich unter anderem durch die anspruchsvoll kaltgebogenen, doppelt gekrümmten Isolierglaseinheiten in der Dachkuppel aus. Damit diese dem hohen Anspruch an zuverlässige Dichtigkeit und langlebige Stabilität gerecht werden, kommt das leistungsfähige Warme-Kante-System Ködispace 4SG des Kleb- und Dichtstoffherstellers H.B. Fuller | KÖMMERLING zum Einsatz.

Das Münchner Westend hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum beliebten Wohn- und Ausgehviertel entwickelt. Der gelungene Mix aus Alt- und Neubauten, kleinen Kneipen und angesagten Restaurants sowie die kurzen Wege in die Naherholungsgebiete in und um München machen das neue Szeneviertel besonders attraktiv. Zeitgleich hat sich dort auch ein zukunftsorientierter Business-Standort etabliert, zu dem neben dem bekannten ADAC-Tower, dem Fraunhofer-Institut und anderen Dependancen namhafter Unternehmen seit 2019 auch das NEWTON als neues Immobilienprojekt der TÜV SÜD Gruppe gehört.

Im NEWTON bieten insgesamt etwa 35.000 m² Büroflächen in 65 Nutzungsmodulen beste Voraussetzungen für neue, zukunftsgerechte Arbeitswelten für bis zu 2.000 Menschen. Das Zentrum des Hauses und Forum für Veranstaltungen bildet die glasüberdachte Halle. Zur Realisierung der Dachkuppel im NEWTON kam das Isolierglas GEWE-therm 4SG von SCHOLLGLAS zum Einsatz. Nach Produktion und Lieferung zur Baustelle wurden die Isolierglaseinheiten durch Experten von LAMILUX direkt vor Ort im Montagebiegeverfahren mittels Fixierung in der Rahmenkonstruktion zunächst in der Diagonalen gebogen und anschließend in die finale Form gebracht. Alle Kanten der 1.850 x 1.850 Millimeter großen Isolierglaseinheiten werden dazu linienförmig in Pressleisten gehalten und haben eine maximale Eckauslenkung von 95 Millimetern.

In the NEWTON’s double-curved roof dome, the flexible warm edge system with Ködispace 4SG ensures that the cold-bent insulating glass is permanently sealed.
Photo credit: koem_tuev_010.jpg, H.B. Fuller | KÖMMERLING, Martin Lässig
In the NEWTON’s double-curved roof dome, the flexible warm edge system with Ködispace 4SG ensures that the cold-bent insulating glass is permanently sealed. Photo credit: koem_tuev_010.jpg, H.B. Fuller | KÖMMERLING, Martin Lässig

Die Ergebnisse zeigten deutlich, dass gerade bei kaltgebogenen Isolierglaseinheiten das Warme-Kante-System Ködispace 4SG klare Vorteile gegenüber einem konventionellen Abstandhalter aufweist. Die steiferen konventionellen Abstandhalter können die entstehenden Lasten aufgrund ihrer Inflexibilität nicht kompensieren. Deshalb liegt hier nahezu die komplette Schublast auf einer sehr dünnen PIB-Schicht (Butyl-Primärversiegelung), die weniger als 0,5 Millimeter misst. Dies wiederum führt zu großen Verformungen in der Primärdichtung. Undichtigkeiten sind dadurch nicht auszuschließen.

Ködispace 4SG nimmt aufgrund seines deutlich flexibleren Verhaltens die äußere Verformung auf, ohne dabei signifikante Spannungen zu erzeugen. Ködispace 4SG nutzt die Breite des gesamten Scheibenzwischenraums – je nach System in der Regel 12 bis 20 Millimeter im Vergleich zu zweimal 0,3 bis 0,5 Millimeter PIB-Schicht bei konventionellen Systemen – und kompensiert auftretende Lasten und damit verbundene Deformationen dadurch wesentlich besser als ein herkömmliches, starres Abstandhaltersystem. Die resultierenden Verformungen sind im genannten Fall um ca. den Faktor zehn kleiner. Zusätzliche Sicherheit bezüglich der Gasdichtigkeit wird dadurch erreicht, dass sich das reaktive Polyisobutylen chemisch sowohl mit der Glasoberfläche als auch mit der Silikonsekundärversiegelung verbindet. Dadurch „verschmilzt“ der gesamte Randverbund zu einer flexiblen und belastbaren Einheit, die langzeitstabil und dauerhaft dicht ist. Dies sowie die Ergebnisse der FEA wurden durch Bauteilversuche bestätigt. Tatsachen, die sowohl die Planungsbeteiligten als auch die Fassadenbauer des NEWTON schließlich vom System des Spezialisten H.B. Fuller | KÖMMERLING überzeugten.

 

Platinum in Sachen Nachhaltigkeit

Langfristiges Denken und verantwortungsbewusstes, nachhaltiges Handeln standen für das Architektenteam von DMP, seit 2008 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, beim Bau des NEWTON an oberster Stelle. Neben der Verwendung intelligenter und innovativer Baumaterialien überzeugt das Gebäude zusätzlich mit einem ökologischen Konzept, das auch mit vorhandenen Ressourcen arbeitet. So wird unabhängig von der Jahreszeit durchgängig mit Grundwasser geheizt oder gekühlt. Zusätzlich ermöglicht Photovoltaik auf den Dachflächen die Erzeugung von regenerativem Solarstrom, der den Allgemeinstrombedarf um weitere 25 Prozent reduziert. Auch der Energiebedarf an sich beeindruckt: Mit einem Primärenergiebedarf von ca. 72 kWh/m²a erreicht das NEWTON einen absoluten Spitzenwert, fast ein Drittel weniger als durchschnittlich in einem Bürogebäude vergleichbarer Größe. Die Verwendung des Warme-Kante-Systems Ködispace 4SG beim Bau der Dachkuppel leistet einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Bauweise, da sich langfristig energieeffiziente Isolierglaseinheiten nur in Kombination mit dauerhaft gasdichten Abstandhaltersystemen erreichen lassen. Das umsichtige Handeln aller Planungsbeteiligten in Sachen Nachhaltigkeit wurde kürzlich mit dem Platin-Zertifikat der DGNB für nachhaltige Gebäude als höchste Auszeichnungsstufe belohnt. Damit belegt das NEWTON einen Spitzenplatz im Ranking der Münchener Büroimmobilien.

Bautafel

Projekt: NEWTON München, Ridlerstraße 57, München

Bauherr: TÜV SÜD AG München

Fertigstellung: 2018

Architekturbüro: DMP Architekten Axel Altenberend, München

Nutzung: Büro, Konferenz und Gastronomie

BGF: 61.680 m² (gesamt, inkl. 2 UGs)

Fassadenbau: Dodel-Metallbau und LAMILUX (für die Dachkonstruktion)

Glaselemente: SCHOLLGLAS GEWE-therm® 4SG

Abstandhaltersystem: H.B. Fuller | KÖMMERLING Ködispace 4SG

 

Über Kömmerling Chemische Fabrik GmbH

Seit 2017 ist die Kömmerling Chemische Fabrik GmbH als H.B. Fuller | KÖMMERLING Teil des US-amerikanischen Klebstoffkonzerns H.B. Fuller. Der weltweit größte Anbieter von Kleb- und Dichtstoffen deckt mit den drei Geschäftsfeldern Engineering Adhesives, Construction Adhesives sowie Hygiene, Health and Consumable Adhesives vielseitige und anspruchsvolle Kleb- und Dichtstoffanwendungen ab, die in einer Reihe von Branchen wie Elektronik, Hygiene, Medizin, Transport, Bau und Erneuerbare Energien eingesetzt werden. Der internationale Konzern erzielt einen Umsatz von rund 3 Milliarden US-Dollar und betreut mit 6.500 Mitarbeitern Kunden in mehr als 125 Ländern. Der Standort Pirmasens wurde zum „Technology Center of Excellence“ für Isolierglasanwendungen und ist damit für Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Anwendungsfelder sowie das Vorantreiben der vorhandenen Expertise verantwortlich.

The covered entrance hall is a central meeting point for employees and a popular location for all types of events.
Photo credit: koem_tuev_158.jpg, H.B. Fuller | KÖMMERLING, Martin Lässig
The covered entrance hall is a central meeting point for employees and a popular location for all types of events. Photo credit: koem_tuev_158.jpg, H.B. Fuller | KÖMMERLING, Martin Lässig
The warm edge with Ködispace 4SG compensates for any deformations of the cold-bent insulating glass in the roof dome much better than rigid spacer systems.
Photo credit: koem_tuev_103.jpg, H.B. Fuller | KÖMMERLING, Martin Lässig
The warm edge with Ködispace 4SG compensates for any deformations of the cold-bent insulating glass in the roof dome much better than rigid spacer systems. Photo credit: koem_tuev_103.jpg, H.B. Fuller | KÖMMERLING, Martin Lässig

Erstklassiges Warme-Kante-System mit Ködispace 4SG

Um die hohen Ansprüche an zuverlässige Dichtigkeit und langlebige Stabilität zu erfüllen, wurden die für den Bau des NEWTON verwendeten Baumaterialien und Verbundstoffe vorab umfassend geprüft – allen voran das Ködispace 4SG Abstandhaltersystem für die Glaskonstruktion in der Dachkuppel. Für die vergleichende Betrachtung der zu verbauenden 2-fach-Isolierglaseinheiten wurden zunächst zwei digitale Modelle erstellt: eines mit einem Ködispace 4SG Abstandhaltersystem und eines mit einem konventionellen Abstandhalter aus Aluminium. Beide Modelle wurden anschließend im Rahmen einer Finite-Elemente-Analyse (FEA) zu den durch die Verformung bedingten Schubbelastungen im Randverbundsystem der geplanten Dachkuppel eingehend untersucht.

The ideal prerequisite for a state-of-the-art New Work space: open, transparent office structures that can be flexibly combined.
Image: koem_tuev_085.jpg, H.B. Fuller | KÖMMERLING, Martin Lässig
The ideal prerequisite for a state-of-the-art New Work space: open, transparent office structures that can be flexibly combined. Image: koem_tuev_085.jpg, H.B. Fuller | KÖMMERLING, Martin Lässig
The NEWTON’s glass-roofed hall is a main focal point of the building, entrance for the working world of up to 2,000 people as well as a forum for events. Photo credit: koem_tuev_122.jpg, H.B. Fuller | KÖMMERLING, Martin Lässig
The NEWTON’s glass-roofed hall is a main focal point of the building, entrance for the working world of up to 2,000 people as well as a forum for events. Photo credit: koem_tuev_122.jpg, H.B. Fuller | KÖMMERLING, Martin Lässig
Due to its special composition, Ködispace 4SG forms a chemical bond with the glass as well as with the secondary sealant silicone. The insulating glass therefore becomes a firmly bonded yet flexible unit.
Photo credit: H.B. Fuller | KÖMMERLING
Due to its special composition, Ködispace 4SG forms a chemical bond with the glass as well as with the secondary sealant silicone. The insulating glass therefore becomes a firmly bonded yet flexible unit. Photo credit: H.B. Fuller | KÖMMERLING

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Bildnachweis: Kömmerling Chemische Fabrik

H.B. Fuller | KÖMMERLING offers a ‘one-stop solution’ for every adhesive, sealant and other specialist chemical technology that RV manufacturers, among others, need to use to help them improve manufacturing processes, RV durability and performance, and, ultimately, the consumer experience when using them anywhere in the world.

By collaborating with customers across the global RV industry, H.B. Fuller has developed solutions for nearly every part of the RV manufacturing process, including panel lamination of sidewalls, floors, roofs and furniture production. Founded over 100 years ago, H.B. Fuller has supplied the RV industry for 30 years across Europe, USA, and Australia and, most recently, China.

In 2017, H.B. Fuller, the worldwide adhesive supplier, expanded its expertise in the RV sector with the acquisition of Kömmerling, a well-known brand which had also served the global RV industry for many years mainly focused on assembly bonding and sealing. Acting as one robust organisation, they now provide a specialist ‘one-stop shop’ for the RV industry - a global company with local expertise in all markets. While leveraging their combined network of R&D labs, H.B. Fuller has been able to develop a strong portfolio with a full spectrum of adhesive solutions. The company also promotes a close collaboration with OEMs to help them produce improved RVs that truly meet the demands of being used in any climate around the world.

 

Hotmelt and Reactive Hotmelt

Every adhesive and sealant solution has its specific application. It is often the customer’s needs and circumstances that define the adhesive technology finally recommended.
A popular adhesive in many industries, including furniture and laminated sandwich panels for the RV segment is the hotmelt technology - a fast adhesive solution with immediate position tack that does not require any further fixation of the parts. In principle, it is necessary to differentiate between thermoplastic
hotmelt and reactive hotmelt. Thermoplastic hotmelt is a non-reactive adhesive that becomes liquid at high temperatures above 130°C to make it easy to apply and stick parts together quickly. However, for items such as sandwich panels and furniture for areas exposed to high temperatures, like kitchens, there would be the risk of low resistance to heat. For these situations, the reactive hotmelt is more resistant to high temperatures and, therefore, more durable.
The working principle of reactive hotmelt is similar to the thermoplastic hotmelt explained above, as it is also applied once it has been heated and melted but it uses an additional chemical reaction to build a strong connection that cannot be opened again once it is cross-linked. This is quite a popular choice for sandwich panel construction for RV OEMs in North America, whereas European manufacturers mainly prefer to use liquid moisture cure products, such as H.B. Fuller’s Icema™ R 145 grades.
The H.B. Fuller Rakol® and Rapidex® reactive hotmelt products are used for flat lamination processes to create safe, durable, high quality furniture, flooring, doors and window products. For the process of edge banding in RV furniture production, there are both thermoplastic and reactive hotmelt products with heat resistance ranging from 75°C to 140°C in use.
Throughout its history, H.B. Fuller has built upon its strong knowledge by continuous innovation. Its scientists are always searching for new technologies that can help improve a customer’s operations, product applications and finished goods.

Words bei John Rawling for Aboutcamp BtoB

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Young chef cooking in a caravan
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Global markets

RV OEMs using hotmelt adhesive from H.B. Fuller include wellknown brands across the global RV market as well as independent single producers, in major markets like the USA, Germany, France, Italy, UK and Slovenia. As part of its growth strategy, H.B. Fuller is now also better positioned to meet the increasing demand from the Australian and upcoming Chinese RV markets.

 

Continuous development

With more than 6,000 employees, 72 productions sites and 38 technology centres globally, H.B. Fuller has the power of a truly global adhesive provider with local expertise in each market it serves, and is continually undertaking huge amounts of R&D all over the world.
The three dedicated teams that specialize in the RV industry for the Americas, Europe and Asia Pacific regions benefit from being part of a global support capability and add customer value by deeply understanding local challenges, priorities and processes inside out. The company has a wide distribution network serving manufacturers of all sizes and ensures the same level of expertise in every corner of the globe.

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Weitere Informationen und Belegexemplar an:

Kömmerling Chemische Fabrik GmbH
Alexandra Rohr

Zweibrücker Str. 200
D-66954 Pirmasens

E-Mail: marketing.koe@hbfuller.com
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Bildnachweis: H.B. Fuller | Kömmerling

Koreas größtes Forschungslabor glänzt mit nachhaltiger Glasarchitektur

Im Westen der Millionenmetropole Seoul bündelt der weltweit aktive Konzern LG seine Abteilungen für Forschung und Entwicklung. Im neuen LG Sciencepark sind bereits rund 22.000 Mitarbeiter tätig und entwickeln Lösungen für ein neues Zeitalter im Zeichen der Digitalisierung und der Industrie 4.0. Auf dem Campus sind unter der Federführung des international tätigen Architekturbüros HOK bisher 20 Gebäude entstanden. Teil der nachhaltig konzipierten und LEED-zertifizierten Forschungszentren sind die hochwertigen Glasfassaden mit dem Warme-Kante-System Ködispace 4SG von H.B. Fuller | KÖMMERLING.

 

Die LG Group mit ihren Tochtergesellschaften, wie LG Electronics oder LG Hausys, gehört zu den weltweit größten Konzernen. Das 1947 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit über 200.000 Mitarbeiter und hat seinen Firmensitz in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Bis 2018 waren die Abteilungen für Forschung und Entwicklung der Tochterunternehmen über die ganze Metropole verteilt. Mit dem neuen LG Sciencepark bündelt der Konzern seine Forschungslabore an einem Ort. Auf einer Gesamtfläche von 170.000 Quadratmetern entsteht im Westen Seouls eine Gebäudestruktur, so groß wie eine deutsche Mittelstadt – für bis zu 25.000 Mitarbeiter. Der Campus ist damit Koreas größtes Wissenschaftszentrum.

Innovationen für ein besseres Leben

Im LG Sciencepark wird an neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz, Robotik, autonomem Fahren oder an neuen Innovationen für ein effizientes Energiemanagement, erneuerbaren Energien oder Biotechnologien geforscht. Damit neuartige, revolutionäre Ideen entstehen, wünschte sich LG eine inspirierende Umgebung für seine Forscher. Der Campus soll die Teamarbeit und die Lust am Entdecken fördern und flexibel auf sich ändernde Raumanforderungen reagieren können. In enger Zusammenarbeit mit LG konzipierte das Architekturbüro HOK den Sciencepark unter dem LG-Slogan „innovation for a better life“. Bis 2024 sollen auf dem Campus 26 Gebäude entstehen, fertiggestellt sind aktuell 20. Für jede Tochtergesellschaft steht ein individuell gestaltetes Haus mit jeweils neun Stockwerken zur Verfügung, mit eigenem Eingang und großzügigem Foyer. Untereinander verbunden sind die Einheiten mit begrünten Fußgängerpromenaden, die zum Verweilen und zum Austausch einladen. Auch mehrere eingeschossige Brückengebäude verbinden die einzelnen Häuser. Diese spenden dem Erdgeschossniveau Schatten, auf ihren begehbaren Dächern wurden wiederum kunstvoll gestaltete Gärten angelegt.

Aktuell umfasst der Campus 20 Gebäude, die alle LEED-zertifiziert sind.
Aktuell umfasst der Campus 20 Gebäude, die alle LEED-zertifiziert sind.

Hightech-Gläser für den Sciencepark

Rund 98.000 Quadratmeter Glas wurden auf dem Campus bisher verbaut – das entspricht der Fläche von fast 14 Fußballfeldern. LG konnte für das verwendete Zweischeiben-Isolierglas auf das bewährte Low-E-Glas der Konzerntochter LG Hausys zurückgreifen. Seit rund zehn Jahren fertigt LG Hausys das sogenannte Low-Emissivity-Glas, auf das eine hauchdünne Metallschicht aufgebracht wird. Dieser Auftrag reduziert den Emissionsgrad der Verglasung und dient als Wärme- und Sonnenschutzschicht.

 

Langlebiger Randverbund

LG Hausys gilt als Innovationstreiber der Baubranche und setzt als bisher einziger Isolierglashersteller in Südkorea das hochwertige Warme-Kante-System Ködispace 4SG von H.B. Fuller | KÖMMERLING ein. Der thermoplastische Abstandhalter für Isoliergläser bietet bei einer einzigartigen Optik höchste Energieeffizienz und maximale Lebensdauer und entspricht voll und ganz den hohen Ansprüchen von LG. Denn Glasfassaden wie die im LG Sciencepark müssen den thermischen Belastungen dauerhaft standhalten können. In Seoul sind die Winter kalt und die Sommer heiß. Damit die Isoliergläser diese Temperaturunterschiede verarbeiten können und ihre Energieeffizienz erhalten bleibt, ist ein dauerhaft funktionierender und dichter Randverbund unbedingte Voraussetzung. Isoliergläser mit dem elastischen Abstandhalter Ködispace 4SG haben sich als außerordentlich robust, belastbar und langlebig erwiesen. Die Warme-Kante-Lösung erfüllt jedoch nicht nur auf einzigartige Weise die Anforderungen an einen dauerhaft dichten Randverbund, sondern ist auch unter gestalterischen Aspekten hochinteressant. Denn die Applikation des reaktiven thermoplastischen Abstandhaltersystems erfolgt vollautomatisch, weswegen Isoliergläser mit Ködispace 4SG absolut präzise und optisch perfekt produziert werden können. Dadurch entwickeln diese Gläser eine einzigartige Ästhetik: kein unschöner Versatz der Abstandhalterprofile und vor allem keine störenden Lichtreflektionen wie bei klassischen Abstandhaltersystemen – das schwarze Ködispace 4SG macht den Scheibenzwischenraum praktisch unsichtbar.

 

Der LG Sciencepark ist Koreas größtes Forschungslabor.
Der LG Sciencepark ist Koreas größtes Forschungslabor.
Bis zu 25.000 Mitarbeiter des LG-Konzerns werden hier an Innovationen für die Zukunft forschen.
Bis zu 25.000 Mitarbeiter des LG-Konzerns werden hier an Innovationen für die Zukunft forschen.

Zertifizierte Nachhaltigkeit

Das US-amerikanische Architekturbüro HOK (Hellmuth, Obata + Kassabaum) mit weltweit über 1.600 Mitarbeitern hat zusammen mit dem lokalen Partnerbüro Gansam Architects eine sehr nachhaltige Architektur für den Wissenschaftscampus konzipiert. Im Vergleich zu den bisher über die Stadt verteilten Gebäudeeinheiten konnte der Energieverbrauch um 38 Prozent gesenkt werden. Der LG Sciencepark wurde nach dem Nachhaltigkeitsstandard LEED des U.S. Green Building Council zertifiziert. Die Forschungsgebäude erhielten die Auszeichnung Silver, das Integrated Support Center (ICS) erreichte mit Platinum sogar das höchste Niveau. Das ICS steht im Herzen des Campus, dient unter anderem Veranstaltungen, Ausstellungen und Seminaren und enthält Kindertagesstätten sowie Sport- und Erholungsbereiche. Auch von der Korea Energy Agency wurde der Campus als „Energy Champion“ ausgezeichnet. Einen großen Anteil am Energiekonzept haben neben Photovoltaik-Anlagen und Grundwasser-Wärmepumpen die hochwärmegedämmten Fassaden mit ihren großzügigen Glaselementen.

Die Glasfassaden bestehen aus Low-E-Isoliergläsern von LG Hausys, die mit dem Warme-Kante-System Ködispace 4SG produziert werden.
Die Glasfassaden bestehen aus Low-E-Isoliergläsern von LG Hausys, die mit dem Warme-Kante-System Ködispace 4SG produziert werden.
Das schwarze Polyisobutylen wird aus dem Fass mittels eines vollautomatischen Applikators direkt auf die Scheibe extrudiert und bildet eine absolut dichte, homogene und kontinuierlich aufgetragene Masse.
Foto: Kömmerling Chemische Fabrik GmbH
Das schwarze Polyisobutylen wird aus dem Fass mittels eines vollautomatischen Applikators direkt auf die Scheibe extrudiert und bildet eine absolut dichte, homogene und kontinuierlich aufgetragene Masse. Foto: Kömmerling Chemische Fabrik GmbH

Die Isoliergläser von LG Hausys mit dem Warme-Kante-System von H.B. Fuller | KÖMMERLING tragen beim Sciencepark zur hochwertigen und nachhaltigen Architektur maßgeblich bei. Zudem versorgen die großzügigen Glasfassaden die Gebäude mit viel Tageslicht und generieren lichtdurchflutete Labore und Büroräume für die Mitarbeiter des Wissenschaftscampus. „Alle Design-Entscheidungen wurden aus der Perspektive der Forscher getroffen – mit dem Fokus auf Produktivität und dem Austausch zwischen den Forschenden. Hier wird LG die Zukunft für die Menschheit entwerfen“, erklärte Ju-Hwan Shin, Managing Director LG Sciencepark Business Unit/Construction Drive Division, bei der Eröffnung des LG Sciencepark.

 

Über die Kömmerling Chemische Fabrik GmbH

Seit 2017 ist die Kömmerling Chemische Fabrik GmbH als H.B. Fuller | KÖMMERLING Teil des US-amerikanischen Klebstoffkonzerns H.B. Fuller. Der weltweit größte Anbieter von Kleb- und Dichtstoffen für Isolierglasanwendungen verfügt damit über eine bedeutende Expertise in diesem Bereich, die bei H.B. Fuller | KÖMMERLING am deutschen Standort Pirmasens durch Forschungen und neue Anwendungsfelder stetig vorangetrieben wird. Insgesamt deckt H.B. Fuller mit den drei Geschäftsfeldern Engineering Adhesives, Construction Adhesives sowie Hygiene, Health and Consumable Adhesives vielseitige und hochwertige Kleb- und Dichtstoffanwendungen ab, die in einer Reihe von Branchen wie Elektronik, Hygiene, Medizin, Transport, Bau und Erneuerbare Energien eingesetzt werden. Der internationale Konzern erzielt einen Umsatz von rund 3 Milliarden US-Dollar und betreut mit 6.500 Mitarbeitern Kunden in mehr als 125 Ländern.

Weitere Informationen und Belegexemplar an:

Kömmerling Chemische Fabrik GmbH
Alexandra Rohr

Zweibrücker Str. 200
D-66954 Pirmasens

E-Mail: marketing.koe@hbfuller.com
www.koe-chemie.de

Bildnachweis: H.B. Fuller | Kömmerling

Moderne Glasarchitektur stellt extreme Anforderungen an die dauerhafte Energieeffizienz und Gasdichtigkeit der Isoliergläser. Mit Ködispace 4SG bietet der Kleb- und Dichtstoffhersteller Kömmerling ein bewährtes und besonders leistungsfähiges Warme-Kante-System, das sich optimal für anspruchsvolle Structural-Glazing-Projekte eignet – wie die beeindruckende Shoppingmall Chadstone in Australien.

Auf dem schmalen Grat zwischen Form und Funktion müssen Glasfassaden heute scheinbar unumstößliche physikalische Grenzen sprengen. Was bereits realisierbar ist, zeigt das gewagt fließende Glas-Stahl-Dach der Mall Chadstone in Melbourne. Die dreidimensionale Form der über 7.000 qm großen Dachkonstruktion ergibt sich aus Stahlknoten, Stäben und Randträgern. Sie tragen 2.672 kaltgebogene Isolierglaseinheiten mit dem thermoplastischen Abstandhalter Ködispace 4SG als Warme-Kante-System.

 

Keine einzige der zwischen 1,2 und 8 qm großen Isolierglaseinheiten ist mit einer der anderen identisch, da jede sich anders an die organische Gebäudeform anpassen muss. Dazu wurden die 39 mm dicken Zweifach-Isoliergläser bei der Montage an Ort und Stelle in ihr jeweiliges Profil kaltgebogen und fixiert. Durch das Kaltbiegen verformt sich auch der Randverbund. Das kann bei herkömmlichen Abstandhaltern leicht zu Undichtigkeiten im Scheibenzwischenraum führen. Die Warme Kante mit Ködispace 4SG kompensiert dagegen die auftretenden Deformationen wesentlich besser als starre Abstandhaltersysteme, denn das reaktive Polyisobutylen verbindet sich chemisch sowohl mit der Glasoberfläche als auch mit der Silikondichtungsmasse, wodurch der gesamte Randverbund zu einer flexiblen und belastbaren Einheit „verschmilzt“.

 

Die hohe Belastbarkeit des Abstandhalters wurde neben experimentellen Bauteilversuchen auch durch Finite-Elemente-Simulationen nachgewiesen. So gewährleistet Ködispace 4SG auch bei gebogenen Isolierglaseinheiten eine herausragende Langzeitstabilität und dauerhafte Gasdichtigkeit.

Im fließenden Glasdach der Chadstone-Mall in Melbourne sorgt das flexible Warme-Kante-System mit Ködispace 4SG bei den kaltgebogenen Isoliergläsern für dauerhafte Gasdichtigkeit.
Im fließenden Glasdach der Chadstone-Mall in Melbourne sorgt das flexible Warme-Kante-System mit Ködispace 4SG bei den kaltgebogenen Isoliergläsern für dauerhafte Gasdichtigkeit.
Keine einzige der zwischen 1,2 und 8 qm großen Isolierglaseinheiten ist mit einer der anderen identisch, da jede sich anders an die organische Gebäudeform anpassen muss.
Keine einzige der zwischen 1,2 und 8 qm großen Isolierglaseinheiten ist mit einer der anderen identisch, da jede sich anders an die organische Gebäudeform anpassen muss.
Die Warme Kante mit Ködispace 4SG kompensiert die auftretenden Deformationen der kaltgebogenen Gläser wesentlich besser als starre Systeme.
Die Warme Kante mit Ködispace 4SG kompensiert die auftretenden Deformationen der kaltgebogenen Gläser wesentlich besser als starre Systeme.

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Bildnachweis: Kömmerling Chemische Fabrik/Aaron Pocock

 

Nachhaltige Glasarchitektur im Wahrzeichen von Seoul

Mitten in der koreanischen Millionenmetropole Seoul ragt das World Trade Center als weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt auf. Direkt neben dem charakteristisch stufigen Trade Tower wurde die Silhouette des Gebäudekomplexes um den markanten Parnas Tower erweitert. Teil des nachhaltig konzipierten und LEED-zertifizierten Skyscrapers sind die hochwertigen Glasfassaden mit dem Warme-Kante-System Ködispace 4SG von H.B. Fuller | KÖMMERLING.

Das World Trade Center (WTC) Seoul befindet sich im bekannten Stadtteil Gangnam und ist als größtes Handels- und Geschäftszentrum Koreas eine der Hauptattraktionen für Touristen. Neben dem Trade Tower bieten der ASEM Tower, Bürogebäude, das COEX (Convention & Exhibition) Handels- und Kongresszentrum, angesehene Fünf-Sterne-Hotels und die COEX Mall ideale Räumlichkeiten und Serviceleistungen für Konferenzen, Shopping, Restaurants und Unterhaltung. Internationale Treffen hochrangiger Politiker finden dort ebenso statt wie Wirtschaftsgipfel oder große kulturelle Veranstaltungen.

 

Höchste Energieeffizienz mit LEED-Gold-Status

 

Mit dem Parnas Tower haben die internationalen Architekturbüros KMD Architects (USA) und Chang-jo Architects (Korea) dem WTC-Turm ein hochmodernes, energieeffizientes und umweltfreundliches Gebäude

an die Seite gestellt. Der 183 Meter hohe Parnas Tower mit 38 oberirdischen und acht unterirdischen Stockwerken ist ein luxuriöser Büroturm mit modernster Technologie. Die Architekten legten bei der Gestaltung den Schwerpunkt auf eine harmonische Integration in den bestehenden Gebäudekomplex. In Anlehnung an das Designkonzept des benachbarten Trade Tower wurden der südliche untere Teil und der östliche obere Teil des Gebäudes mit transparenten Glaselementen sowie mit diagonalen Vor- und Rücksprüngen gestaltet. Das von KMD entworfene Atrium schafft eine direkte Verbindung zu dem Hotel Grand Intercontinental Seoul Parnas, einer Metro-Station und dem Einkaufszentrum Parnas Retail Mall. Die Lobby im ersten Stock wird durch ein 26 Meter hohes Panorama-Dachfenster erhellt. In jeder Büroetage geben die umlaufenden Verglasungen den Besuchern eine 360-Grad-Aussicht frei und sorgen für lichtdurchflutete Räume.

 

Mit der Auszeichnung in Gold erhielt der Parnas Tower die zweithöchste Zertifizierung nach dem Nachhaltigkeitsstandard LEED des U.S. Green Building Council. Die hohe Effizienz des Gebäudes wird durch ein ausgeklügeltes Energiekonzept und ein abgestimmtes Gebäudemanagementsystem sichergestellt. Einen großen Anteil an diesem Erfolg haben neben den in die Fassade integrierten Photovoltaik-Anlagen die hochwärmegedämmten, rundum laufenden Glaselemente.

Langlebiger Randverbund im Isolierglas

Rund 25.000 Quadratmeter Isolierglas des Herstellers LG Hausys wurden in der Fassade verbaut. LG Hausys setzt als bisher einziger Isolierglashersteller in Südkorea das hochwertige Warme-Kante-System Ködispace 4SG von H.B. Fuller | KÖMMERLING ein. Der thermoplastische Abstandhalter für Isoliergläser bietet eine einzigartige Optik, höchste Energieeffizienz und maximale Lebensdauer und entspricht daher vollständig den hohen Ansprüchen von LG. Denn Glasfassaden wie die im Parnas Tower müssen den thermischen Belastungen durch die Witterung dauerhaft standhalten können, auch bei extremen Jahreszeiten wie in Seoul. Damit die Isoliergläser diese Temperaturunterschiede verarbeiten können und ihre Energieeffizienz erhalten bleibt, ist ein dauerhaft funktionierender und dichter Randverbund unbedingte Voraussetzung. Isoliergläser mit dem elastischen Abstandhalter Ködispace 4SG haben sich als außerordentlich robust, belastbar und langlebig erwiesen. Die Warme-Kante-Lösung ist zudem auch unter gestalterischen Aspekten hochinteressant. Durch die vollautomatische Applikation des reaktiven thermoplastischen Abstandhaltersystems können Isoliergläser mit Ködispace 4SG absolut präzise und optisch perfekt produziert werden. Das verhilft diesen Gläsern zu einer einzigartigen Ästhetik: kein unschöner Versatz der Abstandhalterprofile und vor allem keine störenden Lichtreflektionen wie bei klassischen Abstandhaltersystemen – das schwarze Ködispace 4SG macht den Scheibenzwischenraum praktisch unsichtbar. Die Isoliergläser von LG Hausys mit dem Warme-Kante-System von H.B. Fuller | KÖMMERLING tragen beim Parnas Tower maßgeblich zur hochwertigen und nachhaltigen Architektur bei.

 

Partner für innovative Glasarchitektur

Als Partner für innovative Glasarchitektur bietet der Kleb- und Dichtstoffhersteller neben den hochwärmegedämmten Glaselementen darüber hinaus auch Lösungen für fassadenintegrierte Photovoltaik und funktionale Glaselemente. So können beispielsweise komplette Glaselemente für Mediafassaden oder Verbundsicherheitsgläser mit den innovativen LOCA-Systemen (Liquid Optical Clear Adhesives) von H.B. Fuller | KÖMMERLING hergestellt werden.

Der Parnas Tower in Seoul ist nach dem Nachhaltigkeitsstandard LEED in Gold zertifiziert. Einen großen Anteil an diesem Erfolg haben die hochwärmegedämmten, rundum laufenden Glaselemente.
Der Parnas Tower in Seoul ist nach dem Nachhaltigkeitsstandard LEED in Gold zertifiziert. Einen großen Anteil an diesem Erfolg haben die hochwärmegedämmten, rundum laufenden Glaselemente.
Die Isoliergläser von LG Hausys mit dem Warme-Kante-System von H.B. Fuller | KÖMMERLING tragen beim Parnas Tower maßgeblich zur hochwertigen und nachhaltigen Architektur bei.
Die Isoliergläser von LG Hausys mit dem Warme-Kante-System von H.B. Fuller | KÖMMERLING tragen beim Parnas Tower maßgeblich zur hochwertigen und nachhaltigen Architektur bei.

Über H.B. Fuller | KÖMMERLING

Seit 2017 ist die Kömmerling Chemische Fabrik GmbH als H.B. Fuller | KÖMMERLING Teil des US-amerikanischen Klebstoffkonzerns H.B. Fuller. Der weltweit größte Anbieter von Kleb- und Dichtstoffen deckt mit den drei Geschäftsfeldern Engineering Adhesives, Construction Adhesives sowie Hygiene, Health and Consumable Adhesives vielseitige und anspruchsvolle Kleb- und Dichtstoffanwendungen ab, die in einer Reihe von Branchen wie Elektronik, Hygiene, Medizin, Transport, Bau und Erneuerbare Energien eingesetzt werden. Der internationale Konzern erzielt einen Umsatz von rund 3 Milliarden US-Dollar und betreut mit 6.500 Mitarbeitern Kunden in mehr als 125 Ländern. Der Standort Pirmasens wurde zum „Technology Center of Excellence“ für Isolierglasanwendungen und ist damit für Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Anwendungsfelder sowie das Vorantreiben der vorhandenen Expertise verantwortlich.

Weitere Informationen und Belegexemplar an:

Kömmerling Chemische Fabrik GmbH
Zweibrücker Str. 200
66954 Pirmasens
Tel: +49 6331 56-2330
Fax: +49 6331 56-1110
E-Mail: alexandra.rohr@hbfuller.com
www.koe-chemie.de

Bildnachweis: Fotograf: Namgoong Sun

Ein Display als Bauelement für Glasfassaden

Hochhaustürme, die direkt in ihrer Fassade ganze Filme abspielen können? Der Kleb- und Dichtstoffhersteller Kömmerling zeigt auf der glasstec 2016 ein originales Teilstück aus einer medialen Glasfassade, das nicht nur bunte Bilder erzeugt, sondern sich auch interaktiv nutzen lässt. Für dieses Fassadenelement hat Kömmerling in Zusammenarbeit mit seinem südkoreanischen Partner G-SMATT Global Co ein Gießharz zum Einbetten von LEDs in Verbundglas entwickelt. Das G-Smatt Glass weist praktisch die Transparenz von Standard-Isoliergläsern auf und lässt sich als konstruktives Bauelement in Glasfassaden einsetzen. So macht es die bisherigen Kompromisse medial genutzter Fassaden zwischen Konstruktion, Transparenz und Effizienz überflüssig.

Gebäudefassaden werden seit ewigen Zeiten als Werbeflächen genutzt. Durch die Jahrzehnte sind die Techniken immer raffinierter geworden – vom einfachen Papierplakat über bunte Neonreklame aus gebogenen Glasröhren und Laufschriften bis hin zu übergroßen Monitoren und LED-Konstruktionen. Als aufgesetzte oder vorgehängte Elemente, die nur Teile der Fassade bedecken, waren sie bisher mehr oder weniger losgelöst vom „Werbeträger“. Zudem mit dem unerwünschten Nebeneffekt, das Tageslicht im Gebäudeinneren manchmal einzuschränken oder sogar komplett abzuschirmen.

Dagegen sind Displays, die als konstruktives Bauelement einer Fassade in die Gebäudestruktur integriert werden, mit der Architektur untrennbar verbunden. Mediale Plattform und Gebäudeform stehen in direktem Bezug zueinander, sie werden zur Medienarchitektur. Je nach dargestelltem Inhalt transportiert die Medienfassade über den reinen Werbezweck hinaus künstlerische oder architektonische Aspekte und tritt in Wechselwirkung mit ihrer Umgebung.

Konstruiert als Bauelement

Das von Kömmerling und G-SMATT entwickelte G-Smatt Glass ist Display und Bauelement zugleich: Das zwischen zwei Glasscheiben eingebettete LED-Raster kann mit beliebigem Inhalt angesteuert werden. Das Element selbst lässt sich wie ein Standard-Isolierglas verbauen und ist dadurch im Einsatz hoch flexibel. Bei Bedarf können die beiden Lichtebenen von medialer Darstellung und Innenraumbeleuchtung durch innenliegende Jalousien voneinander getrennt werden. „G-Smatt Glass ist ein hochentwickeltes Produkt, das drei Funktionen in einem Element verbindet: transparentes Glas, Media und Werbung und konstruktives Bauelement. Das kann keine andere LED-Fassade“, erklärt Chris Davis, Produktmanager bei Kömmerling UK.

Die Verwendung von Glas, die minimale Größe der integrierten LEDs und das klare Gießharz erlauben den Medien-Bauelementen eine außerordentliche Transparenz. Das Tageslicht strömt ungestört in das Gebäudeinnere, gleichzeitig wird die Durchsicht nach außen bei abgeschalteten LEDs nicht beeinträchtigt. Davis sagt: „G-Smatt Glass sieht aus wie normales Glas, bis es zum Entertainment wird. Dann verwandelt es sich in eine aktive Fassade. Die volle Media-Funktionalität in konstruktiven Glaselementen wird das Gesicht der Architektur und der Werbung verändern.“

Der medialen Darstellung sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Farben, Bewegungssequenzen, Werbung, ganze Filme, interaktive Kommunikation mit Sensoren z.B. für Bewegung, personalisierte Inhalte, die Kopplung mit dem Internet – alles ist möglich.

Fertigung mit Robotergesteuerten Lasern

Die Entwicklungsarbeit für das G-Smatt Glass begann im April 2013 und fand sowohl in G-SMATT’s Entwicklungszentrum in Südkorea, als auch in der Kömmerling eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Pirmasens statt. Für die Herstellung wird die hintere Scheibe zunächst mit einer metallenen und gleichzeitig transparenten Oberfläche versehen, um die notwendige elektrische Leitfähigkeit zu erzeugen. Robotergesteuerte Laser entschichten die Oberfläche anschließend nach Plan und legen so ein Raster aus feinen Leiterbahnen an. Auf dieses Raster werden die LEDs mit Hilfe eines elektrisch leitfähigen Klebstoffs im vorgesehenen Rasterabstand gesetzt und fixiert. Generell betragen die Rasterabstände 60mm, aber auch weitere Abstände sind möglich, um eine andere Auflösung zu erzielen. Je nach verwendeten LEDs ist das erzeugte Bild später entweder schwarz/weiß oder beliebig bunt.

Nachdem die zweite Glasscheibe im Abstand von 1,5 bis 2,5 mm auf die LED-Scheibe aufgesetzt ist, wird der Zwischenraum mit dem Gießharz Ködilan GS-LED aufgefüllt und danach unter UV-A-Licht gehärtet. Das einkomponentige Gießharz ist absolut transparent, maschinell applizierbar und besonders flüssig. So wird sichergestellt, dass das Harz alle Zwischenräume erreicht und sämtliche LEDs vollständig umschließt. Durch die Firmenpartnerschaft zur Entwicklung des LED-Verbundglases ist die Kompatibilität zu den weiteren in der Herstellung verwendeten Baumaterialien wie beispielsweise der Metallbeschichtung und des Klebstoffs gewährleistet.

Die Anschlüsse für Stromzufuhr und LED-Steuerung können an der Seite durch den Randverbund gelegt werden. Das fertige Verbundglas lässt sich mit einer oder zwei weiteren Glasscheiben, Gasbefüllung und Randverbund zu einem effizienten Mehrfach-Isolierglas bis zu den Maßen 1,5 x 3m ausbauen. Durch ihre langlebige Konstruktion und ihre hohe UV-Stabilität können die LED-Verbundgläser in einer Vielzahl architektonischer Anwendungen integriert werden. Anwendung finden die Gießharz-Verbundgläser beispielsweise in Fenstern und Fassaden, aber auch an Balustraden, Aufzugtürmen, Rolltreppen oder Böden – wo immer Flachglas verbaut wird.

Verbesserte Energie- und Kosteneffizienz

LED-Leuchtmittel sind aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades in punkto Energieverbrauch heute das Maß der Dinge. Bei Medienfassaden lässt sich der Stromverbrauch vor allem durch die Größe der aktiven Fläche und die Anzahl der Pixel beeinflussen. Aber entscheidend ist auch, ob der mediale Inhalt bei hellem Tageslicht oder sogar direkter Sonneneinstrahlung genügend sichtbar sein soll, denn hierfür wird ein Vielfaches der Helligkeit und der Energie benötigt. Gleichzeitig beeinflussen Produktions-, Reinigungs- und Erhaltungskosten die Effizienz einer Medienfassade. Seine spezielle Konstruktion verschafft G-Smatt Glass im Vergleich mit anderen Lösungen deutliche Vorteile: Die Herstellung von Verbundglas mit Gießharz ist ein bewährtes Verfahren, das in der industriellen Fertigung eingesetzt wird. Bei der Montage der Medienelemente wird ein Arbeitsgang gespart, da die Gläser sofort im Gebäude integriert sind. Die geschützte Lage der elektronischen Bauteile sorgt für eine hohe Lebensdauer auch unter extremen Klimabedingungen oder hoher Luftverschmutzung. Zudem lassen sich die Elemente so einfach wie normale Verglasungen reinigen, ohne zusätzlichen Aufwand. Zusätzlich zu seinem niedrigen Energieverbrauch der LED-Technologie weist das Verbundglas auch hervorragende sicherheitsrelevante Eigenschaften auf und kann optimiert werden, um die Schalldämmung zu verbessern.

In Asien wird das Glas bereits vielfach eingesetzt, beispielsweise in der Myungbo Art Hall in Seoul. Aber auch der europäische Markt soll jetzt mit der transparenten Medienfassade erobert werden.

Fassade der Myungbo Art Hall in Seoul
Fassade der Myungbo Art Hall in Seoul

Gießharz-Innovationen

Neben dem G-Smatt Glass zeigt Kömmerling zahlreiche weitere Einsatzfelder für Gießharze. Dazu zählen Funktionsgläser wie schusssicheres Glas oder besonders schalldämmende und UV-schützende Gläser. Ebenso finden die Gießharze in bautechnischen Konstruktionen wie Balustraden oder Glasböden und im Schiffsbau Anwendung. Zusätzlich lassen sich Gießharz-Elemente für außergewöhnliches Glasdesign mit Dekoren oder Oberflächentexturen verwenden. Da die Gießharzprodukte von Kömmerling ohne hohe Temperaturen oder zusätzlichen Druck passiv aushärten, können Verbundgläser auch mit integrierten Materialien wie Kunststoff oder Stein besonders schonend hergestellt werden.

Die neueste Kömmerling Gießharzentwicklung zusammen mit Schollglas ist Ködistruct LG. Mit diesem aliphatischen Polyurethan werden Verbundgläser (GEWE-Composite®) mit herausragenden optischen und mechanischen Eigenschaften produziert. Damit sind merkliche Gewichtseinsparungen ohne Leistungseinbußen möglich und bedingt durch die exzellente Schubfestigkeit, können kaltgebogene Gläser durch Laminierung hergestellt werden. Des Weiteren wird für Ködistruct LG ein Materialgesetz auf dem glasstec-Kongress engineered transparency präsentiert, das es erlaubt, die Deformation von Verbundglaselementen in Abhängigkeit von der vorliegenden Last, der Temperatur und der Zeit zu bestimmen.

Kömmerling zeigt seine vielfältigen Kompetenzen für die Herstellung und Optimierung verschiedenster Funktionsgläser vom 20. – 23. September 2016 auf der Düsseldorfer glasstec in Halle 17 Stand C20.

G-Smatt Glass im Gyeonggi Center for Creative Economy & Innovation (GCCEI), Südkorea.
G-Smatt Glass im Gyeonggi Center for Creative Economy & Innovation (GCCEI), Südkorea.

Die Platoon Kunsthalle in Seoul besteht aus mobilen Containern, in die teilweise LED-Glaselemente integriert wurden.
Die Platoon Kunsthalle in Seoul besteht aus mobilen Containern, in die teilweise LED-Glaselemente integriert wurden.

Mit dem LED-Glas lässt sich auch interaktive Kommunikation realisieren.
Mit dem LED-Glas lässt sich auch interaktive Kommunikation realisieren.

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